Montalegre do Cercal II Lda. - Herdade da Casa Velha

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Dorf

Der Alentejo - Ortsverzeichnis

 

Elvas

Elvas ist eine Festungsstadt mit einer römisch-arabischen Burg. Die Stadt Elvas wurde aufgrund ihrer Lage zum nahe gelegegenen spanischen Badajoz seit dem späten Mittelalter mit umfangreichen Mauern (17 Jh.) befestigt. Diese Mauern gelten heute als die besterhaltensten und eindrucksvollsten ihrer Zeit in Portugal. Selbst die Kirchen in Elvas haben Festungscharakter.

Der Ortskern besticht durch seinen mittelalterlich-maurischen Charakter und herrschaftliche Häuser mit schmiedeisernen Balkongittern. Die Gassen mit penibel gekalkten Häusern laden zum Bummel durch gute alte Zeiten ein.

Elvas verblüfft mit einem mächtigen Aquädukt aus dem 16. Jahrhundert, erbaut auf Gemäuern aus der Römerzeit. In den 50er Jahren baute man ein Viadukt zur Verbindung der Stadt innerhalb der Mauern mit dem neuen Teil der Stadt außerhalb der Mauern.

Basisdaten - Sehenswert - Geschichte - Karte - Liste der Bischöfe von Elvas

Basisdaten:

Region: Alentejo
Unterregion: Alto Alentejo
Distrikt: Portalegre
Einwohner (2001): 15 500 (Stadt); 23 361 (Kreis)
Gemeinden (11):
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Ajuda, Salvador e Santo Ildefonso (Elvas), Alcáçova (Elvas), Assunção (Elvas), Barbacena, Caia e São Pedro (Elvas), Santa Eulália, São Brás e São Lourenço, São Vicente e Ventosa, Terrugem, Vila Boim, Vila Fernando
Fläche des Kreises: 631,04 km²
Koordinaten: 38º52'N 7º09'W
Adresse der Stadtverwaltung: Câmara Municipal de Elvas; R. Isabel Maria Picão; 7350-953 Elvas

Sehenswert:

  • Igreja Nossa Senhora da Consolaçäo: (Renaissance) eine aufwändig geschmückte Dominikanerkirche aus dem Jahre 1543. Mit blau-gelb-weißen Azulejos sind die Wände im achteckigen Kuppelraum verziert, die Säulen fein bemalt. Hinter der Kirche befindet sich der Schandpfahl, eine achteckige Marmorsäule mit Pyramidenturm.
  • Igreja Santa Clara: Die Kirche stammt aus dem 17.Jahrhundert.
  • Igreja de Nossa Senhora da Assunção:  Die Kirche wurde erbaut vom Architekten Francisco de Arruda von 1517 bis 1537 im verschwenderischen, typisch portugiesischen, manuelinischen Stil.
  • Staudamm von Caia: Offen für Sportfischerei und Wassersportarten ohne Motor.
  • Mauern aus dem 17. Jht.: Die Stadt Elvas wurde aufgrund ihrer Lage zum nahe gelegegenen spanischen Badajoz seit dem späten Mittelalter mit umfangreichen Mauern befestigt. Diese Mauern gelten heute als die besterhaltensten und eindrucksvollsten ihrer Zeit in Portugal. In den 50er Jahren baute man ein Viadukt zur Verbindung der Stadt innerhalb der Mauern mit dem neuen Teil der Stadt außerhalb der Mauern.
  • Das Aquädukt (Aqueduto da Amoreira) aus dem 15.-17. Jahrhundert. Über sieben Kilometer erstrecken sich die bis zu 31 Meter hohen 843 Bögen, ungezählten Pfeilern und Stützen. Bereits 1498 begannen die Arbeiten an der Wasserleitung bei der Quelle Amoreira. Jedoch erst 1622 erreichte das Wasser die städtischen Haushalte . Seinen Endpunkt findet die noch intakte Wasserleitung am Marmorbrunnen Fonte da Vila.
  • Ponte da Ajuda: Trotz der Zerstörungen durch die Kriege auf der iberischen Halbinsel kann man noch immer die Großartigkeit dieser im 16. Jahrhundert errichteten Brücke erkennen. Sie ist 400 m lang und 5,50 m breit und wird von 19 Bögen gestützt. In der Mitte befindet sich ein befestigter, dreistöckiger Turm mit zwei Toren.
  • Archäologie- und Volkskundemuseum.

Geschichte

Elvas bekam das Stadtrecht im Jahre 1513.

Der Ort Elvas ist durch mehrere interessante Sehenswürdigkeiten bekannt: In der Nähe befindet sich ein Äquadukt, in der Gegend wächst eine hervorragende Pflaumensorte, und im Ort steht eine Zitadelle, von der aus die Spanier abgewehrt wurden. Drei imposante Tore führen in die Stadt, die im Lauf ihrer Geschichte abwechselnd von den Arabern, den Spaniern, den Franzosen und den Engländern besetzt worden war. Schloss Elvas wurde für König Sanco III im Jahr 1226 neu errichtet. Die oktagonale Kirche Nossa Senhora dos Aflitos aus dem 16. Jahrhundert ist eine der schönsten Portugals. Sie ist mit herrlich gearbeiteten Marmorsäulen ausgestattet. Im 17. Jahrhundert wurde sie mit gelben und blauen Azulejo-Kacheln verziert.

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