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Diese Seite stellt eine Basisinformation dar. Sie wird routinemäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.
| Klasse: | Ständerpilze (Basidiomycetes) |
| Unterklasse: | Hutpilze (Agaricomycetidae) |
| Ordnung: | Rutenpilze (Phallales) |
| Familie: | Schweinsohrartige (Gomphaceae) |
| Gattung: | Riesenkeulen (Clavariadelphus) |
| Bild: | Dr. Robert Thomas and Dorothy B. Orr © California Academy of Sciences |
Die abgestutzte Keule wächst im Sommer meist im Nadelwald (Bergfichtenwäldern). Sie bevorzugt Kalkboden und ist in der ganzen gemäßigten Zone der nördlichen Halbkugel und in Nordafrika zu finden. Wie der Name aussagt, ist sie im oberen Teil abgeplattet und abgestutzt.
Der Fruchtkörper wird 5-20 cm hoch und ist keulen- oder kreiselförmig. Seine Spitze ist abgeplattet oder abgestutzt, der Scheitel ist immer flach, manchmal sogar vertieft. Die Oberfläche ist aderig-runzelig; narzissengelb mit violetten Farbtönen und wird gegen die Basis fuchsig. Das Hymenium bekleidet nur die Seitenwände, besonders im Alter. Dann kann sich auch durch Ein- oder Aufrollen am oberen Rande der abgestutzten Keule fast so
etwas wie einen Hut ausbilden, der an einen Pfifferling erinnert.
Sein Fleisch ist weiss und weich. Der Geschmack ist mild und sogar oft ausgesprochen süßlich. Die Sporen (9-13x5-7 µm) sind ellipsoidisch, oval und im Durchschnitt etwas kleiner als bei der Herkuleskeule.
Das Fleisch schmeckt ausgesprochen süss. Vom Verzehr sollte man gleichwohl absehen, da der Pilz in Deutschland nur sehr zerstreut vorkommt und daher schutzbedürftig ist.
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