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Desserts
Wie bei allen portugiesischen Gerichten spielen natürlich auch bei den Süßspeisen Geschichte und Tradition eine große Rolle.
Die portugieseischen Desserts sind meist sehr süß, was auf die Maurische Besatzung im 8. Jahrhundert zurückgehen soll.
Im Mittelalter wurden Hostien nur aus Mehl und Eiklar gemacht - die dabei anfallenden vielen Dotter haben die Phantasie der Nonnen und Möche angeregt. Dabei entstanden süße Köstlichkeiten wie zum Beispiel "Toucinho do céu" (Himmesspeck) oder "Barriga de freiras" (Nonnenbauch). Wenn die fleißigen Nonnen Eier, Zucker und Mandeln vermischten, dann geschah das schließlich auch zum Ruhme Gottes!
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